Jägerschaft Landkreis Harburg e.V.
Gemeinsam für Wild, Jagd und Natur

Termine und Aktuelles aus unserem Hegering

Entwicklung des Waldes nach den Stürmen

Am 15.11. fand zum Abschluss des Kalenderjahres wieder ein Themenabend des Hegerings Hittfeld statt. In diesem Jahr hielt Claudius Fricke, Förster der Landesforsten im Forstamt Sellhorn, einen Vortrag über die Entwicklung des Waldes nach den Stürmen im Winter 2021-2022. Es ging in seinem interessanten Vortrag unter anderem um die Wiederbewaldung der Kahlflächen, Schädlinge und Schädlingsbekämpfung sowie die Aufforstung vom Reinbestand zum Mischwald. Es waren 35 Zuhörer anwesend und gaben im Anschluss positives Feedback zu
diesem lehrreichen Abend.




Lernort Natur mit dem Hegering Hittfeld

Am 24.06. 2023 richtete der Hegering Hittfeld wieder einen Walderlebnistag aus. In diesem Jahr nahmen die Viertklässler der Grundschule Klecken teil. Insgesamt konnten 38 Schülerinnen und Schüler einen erlebnisreichen Tag mit den JägerInnen des Hegerings in der „Lindhorster Sandkuhle“ verbringen. Morgens um 09.00 Uhr trafen die Kinder bei strahlendem Sonnenschein am Veranstaltungsort ein. Nach einer Begrüßung durch den Hegeringleiter Paul Marin und seine Vertreterin Anke Grabe wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt, um am Vormittag an verschiedenen Stationen viel über unsere Natur und die darin lebenden Wildtiere zu erfahren. Zusammen mit den Kindern wurden u.a. Themen wie das Verhalten in der Natur, unser heimisches Wild und Tiere unter Naturschutz behandelt. Es wurde über die Folgen des Hinterlassens von Müll gesprochen, in einer Fühlkiste konnten verschiedene Tiere und Gegenstände ertastet werden und mithilfe des Präparatewagens konnten viele heimische Tiere aus ganzer Nähe betrachtet und das Wissen über sie sehr anschaulich ausgetauscht werden.


In der Mittagspause konnten die Kinder Fußball spielen und das Gelände der Sandkuhle erkunden, dazu gab es Brötchen, frische Äpfel und Getränke. Um 13.00 Uhr kam ein Falkner mit einem Uhu, der vom Wildpark Niendorf für diesen Tag zur Verfügung gestellt wurde. Neben dem Uhu waren aber auch die vielen anderen heimischen Greife Thema des Falkners. Für die Kinder war es etwas Besonderes und Spannendes ein so heimlich lebendes Wildtier so nahe zu sehen. Danach stellten die Jäger einige Jagdhunderassen und ihre verschiedenen Aufgaben bei der Jagd vor: zwei Magyar Vizsla, eine Deutsch Kurzhaar Hündin sowie eine Böhmischer Rauhbart Hündin waren als Vorstehhunde da, ein Deutscher Wachtel vertrat die Stöberhunde. Es gab auch eine kleine Vorführung, bei der einige Kinder einen Dummy versteckten und die Hunde diesen suchen mussten. Die Hunde und ihr Können waren ein weiteres Highlight für die Kinder.


Nach einer weiteren Pause gab es am Nachmittag weitere Stationen. Es wurde ein kleiner Parcours aufgebaut, der mit verbundenen Augen unter Nutzung des Tastsinns bewältigt werden musste, es wurde Wissenswertes über essbare Pflanzen aus unserer Natur vermittelt und zum Schluss wurde das erlernte Wissen des Tages in einem Fragenspiel über unsere Wildtiere abgefragt. Gegen 16.00 Uhr trafen die Eltern und Geschwister ein und bauten zusammen mit den GrundschülerInnen Nistkästen, die jedes Kind mit nach Hause nahm. Zum Abschluss wurde mit den Kindern, Eltern und Jägern gegrillt und der Tag wurde mit viel Freude bei bestem Wetter und interessanten Gesprächen von allen Beteiligten langsam beendet.


Bettina Wilkens




Große Pflanzaktion einer Streuobstwiese. Biodiversität im Hegering Hittfeld

Die Baumschule Lorenz von Ehren spendete 15 ca 25 Jahre alte Obstbäume und stellte Manpover und Maschinen zur Verfügung, um im Metzendorfer Revier von Peter Kahnenbley eine Streuobstwiese anzulegen. Auf dieser Fläche legt Jäger und Revierinhaber Kahnenbley jedes Jahr auf neue Wildäcker sowie Bienenwiesen und Blühstreifen an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität!


Die Pflanzung der verschiedenen Obstbäume rundet dieses Projekt nun ab.

Streuobstwiesen sind ein altes Kulturgut. Bis vor einigen Jahrzehnten fand man sie noch an vielen Dorfrändern. Die Menschen versorgten sich aus diesen Beständen mit Frischobst und konnten zugleich den Grasertrag der Wiesen nutzen. Mit den Jahren haben Streuobstwiesen jedoch für die Menschen an Bedeutung verloren und mussten oftmals Neubaugebieten weichen. Dabei zählen Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas, die viele seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten beherbergen.


Der Grund dafür ist das Mosaik an verschiedenen Lebensräumen, das Streuobstwiesen bieten.

Totholz und Baumhöhlen sowie die Früchte und Blüten der Obstbäume und der artenreichen Wiesen bieten vielen Arten eine Lebensgrundlage. Durch die Kombination von Bäumen und Wiesen und die dadurch entstehenden kleinräumig wechselnden Licht- und Schattenverhältnisse entsteht eine große Strukturvielfalt, die die Streuobstwiese als besonderen und einzigartigen Lebensraum auszeichnet.


Neben Bienen und Schmetterlingen finden sich in den Wiesen der Streuobstwiesen zahlreiche andere Insekten. Die Borke der Obstbäume beheimatet Käfer und Spinnen. Amphibien und Reptilien, wie Blindschleiche, Kreuzotter, Grasfrosch, Zauneidechse oder Erdkröte leben im Schatten der hohen Wiesen.
Aber auch Säugetiere finden dort ausreichend Nahrung. Das herabgefallene Obst wird von Siebenschläfer gefressen. Igel profitieren bei der Nahrungssuche von der Insektenvielfalt. Den Platz in den Baumkronen teilen sich die Siebenschläfer mit Eichhörnchen und Fledermäusen. Füchse und Marder fangen Mäuse, die sich unter der Erde ihre Gänge bauen, aber auch Maulwürfe und Siebenschläfer stehen auf ihrer Speisekarte. Rehe dagegen nutzen das hohe Gras der Streuobstwiesen, um ihre Kitze zu verstecken, während sie selbst auf Nahrungssuche sind.


Auch viele seltene Vogelarten sind auf die Streuobstwiesen angewiesen, denn sie bieten einen ausgezeichneten Rückzugsort und auch geeignete Nistplätze. Durch zahlreiche Insekten, die sich auf den Streuobstwiesen tummeln und das herabfallende Obst bietet sie sich außerdem als ideale Nahrungsquelle an.


Auch Greifvögel kommen hier durch die vielen Mäuse auf ihre Kosten. Auf Streuobstwiesen finden gefährdete Vogelarten ein Zuhause. Der Gartenrotschwanz hat hier ein optimales Jagdrevier und auch der seltene Steinkauz hat in den alten Bäumen eine Heimat. Grün- und Grauspecht hämmern in ausgewählte Bäume ihre Bruthöhlen.


Mit etwas Glück findet man auf den Streuobstwiesen auch einen Wiedehopf, eine Waldohreule oder Neuntöter.
Dank des großen Engagements der Baumschule Lorenz von Ehren, vertreten durch den Geschäftsführer Bernhard von Ehren, dem Betriebsleiter Kai Hackmann sowie dem Jäger und Revierinhaber Peter Kahnenbley wurde hier ein Lebensraum für diverse Pflanzen und Tiere geschaffen!
Der Hegeringleiter Paul Marin sowie die stellv. Hegeringleiterin Anke Grabe freuten sich über so viel Tatkraft im Hegering.


Bernard Wegner
Kreisobmann Öffentlichkeitsarbeit.


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Feste Schießtermine


Hegeringschießen - Hittfeld

  • jeden 3. Freitag (außer 21.07.2023) ab 16:00 Uhr


Anschießen der Büchsen

  • Hegering Hittfeld Samstag, 29. April 2023 ab 14:00 Uhr


Abschlußschießen

  • Hegering Hittfeld Freitag, 15. September 2023 (RSA 16-18 Uhr) ab 15:00 Uhr

JLH - Gesonderte Termine für den Schießübungsnachweis

  • Termine für den für Gesellschaftsjagden verpflichtender Schießübungsnachweis
Zu den Terminen


Aktuelle Terminübersicht unseres Hegerings

Hegering Hittfeld Terminliste 2023/2024


 

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